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Hank Hartwig

Hank Hartwig

Hank Hartwig

Seit 1990 trat sporadisch HANK HARTWIG in Erscheinung, ein einsamer Cowboy, der – unterstützt von Sampler und Drumcomputer – seine Version bekannter und weniger bekannter Country&Western-Songs unter die Leute bringt. Er hat sich noch nicht aufgelöst.

Hank Hartwig wurde Ende der 80er Jahre in einem Berliner Nachtlokal geboren. Der Recorder spielte gerade ein paar alte Hits der Country-Legende Hank Williams sen., daher der Name. Schon bald nahm ihn der Australische Country-Blues-Sänger Bruno Adams (R.I.P) unter seine Fittiche, um ihm die Grundbegriffe des Country&Western zu lehren. Anfang der 90er Jahre stieg Hank Hartwig in Berlin für zehn Minuten als Bassist bei Nick Cave & the Bad Seeds ein: sieben Minuten, um den “Weeping Song” einzustudieren, drei, um ihn live zu spielen.

Die eigentliche Heimat von Hank Hartwig ist aber Wien, und von hier aus startete er auch sein Soloprojekt, um seine eigene Interpretation von Country&Western unter die Leute zu bringen. Es folgten Auftritte in einschlägigen Etablissements wie B.A.C.H., Arena, Szene Wien, WUK und Nachtasyl, meist im Vorprogramm von Acts wie dem Scheitel oder den Okra All Stars.

Dennoch sind Hank-Hartwig-Konzerte relativ rar. Immer wieder verschwindet er von der Bildfläche, um nach ein paar Jahren wieder für ein paar Live-Gigs aufzutauchen. Sein bis dato letztes Konzert fand im Herbst 1997 beim “Little Woodstock”-Festival im Kabarett Simpl statt.

Hank Hartwig verzichtet auf eine Begleitband, da dies bei einem Programm, in dem in jedem zweiten Songtitel das Wort “lonesome” vorkommt, nicht gut aussehen würde. So bleiben seine einzigen Kumpanen auf der Bühne ein Sampler, ein Drumcomputer, eine Gitarre und ein Stetson (so heisst dieser Hut), den er in Prag erstanden hat.

Hank Hartwig verfolgt zwei Ziele: 1) Niemals selbst einen Country-Song zu schreiben und 2) nicht berühmt zu werden. Bisher befindet er sich auf den richtigen Weg.Das Programm besteht aus alten, bekannten und unbekannten Country&Western-Songs, vorzugsweise von seinen Vorbildern Hank Williams, Lee Hazlewood und Johnny Cash, aufgefettet mit Zitaten aus der Geschichte der Pop-und Geräuschgeschichte.